Kupferfarbener Kopf und Körper, Hinterleib dunkler.
Die Fühler von Solenopsis haben sehr charakteristische zweigliedrige Keulenenden, am deutlichsten bei Königinnen in der Vorderansicht.
Fortpflanzung
Nach dem Ausschwärmen und der Begattung sucht die Königin einen geeigneten Ort für die Eiablage. Dann legt sie im späten Frühling bis zu 125 Eier.
Larve schlüpft in 8 bis 10 Tagen, Verpuppung in 9 bis 16 Tagen.
Larve ernährt sich von einer Ausscheidung der Speicheldrüse der Königin und abgeworfenen Flügelmuskeln. Nachdem die ersten Larven sich in Arbeiterinnen verwandelt haben, legt die Königin weiter Eier ab – sie schafft bis zu 1.500 pro Tag. Die Arbeiterinnen kümmern sich um Larvenpflege, Nestbau und Nahrungssuche.
Später im Jahr schlüpfen geschlechtsreife Männchen.
Lebensweise
Die Arbeiterinnen suchen nach toten Insekten, Regenwürmern und Wirbeltieren. Außerdem sammeln sie Honigtau und zuckerhaltige Substanzen, Proteine und Fette.
Schwärmverhalten: Königinnen und Männchen paaren sich in den Hoch– und Spätsommermonaten im Flug. Danach sterben die Männchen.
Der Bau ist ein bis zu 40 cm hoher einzelner Hügel oder lehnt sich an vorhandene Gegenstände an, z. B. liegende Baumstämme.
Reagiert aggressiv auf Störungen. Nach dem schmerzhaften Biss bildet sich 48 Stunden später eine Pustel.
Gehört zu den ärgsten Schädlingen in Landwirtschaft und Städten, zerstört Ernten und befällt Gebäude und Außenflächen.