Kleinvogelschutz

Tauben & Vögel

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Vogelabwehr & Kleinvogelschutz (Spatzen)

Warum Vogelabwehr? Vogelkot ruiniert durch die enthaltene Salpetersäure auf Dauer Sandstein, Stuck, eloxierte Metallflächen, Fachwerk und andere Fassadenmaterialien und führt zur Korrosion von Dächern. Rentokil bietet professionelle Vogelabwehrsysteme zur Vogelvergrämung, die den Anflug und Aufenthalt von Vögeln auf typischen Anflugflächen wie Gesimsen, Attika, Mauervorsprüngen, Fensterbänken etc. verhindern. Rentokil Vogelabwehr-Systeme funktionieren selbst bei kompliziertesten Fassadenstrukturen und überdies nahezu unsichtbar. 

Das Ergebnis: Professionelle, langlebige und nahezu unsichtbare Vogelabwehr.

So unterschiedlich die örtlichen und räumlichen Gegebenheiten sind, so unterschiedlich sind auch die verschiedenen Rentokil Vogelabwehrsysteme zur Vogelvergrämung, die dabei zum Einsatz kommen. Ausgangspunkt ist eine fundierte, objektbezogene Planung. Dabei berücksichtigen unsere Vogelabwehr-Spezialisten bei entsprechender Vor-Ort-Besichtigung alle denkbaren entscheidungsrelevanten Faktoren wie z.B. individuelle Gebäudecharakteristik, Fassadenbeschaffenheit und etwaige denkmalpflegerische Aspekte – stets verbunden mit dem Ziel, optisch unauffällige Lösungen zur Vogel-Abwehr zu realisieren, um die notwendige Akzeptanz bei Kunden, Passanten, Mitarbeitern, Anwohnern und Behörden sicherzustellen.

Rentokil hält ausgezeichnete Vogelabwehr-Systeme zur Vogelvergrämung bereit. Mehr Informationen zu unseren Systemen erhalten Sie hier >>

Spatzen im Storenkasten

Vögel stellen ein grosses Problem der Immobilienbewirtschaft dar, verursachen sie doch jährlich Millionenschäden an vorhandener Bausubstanz: Hochgradig ätzender Vogel Kot zerstört Hausfassaden und korrodiert Dächer. Nistmaterialien verstopfen Regenrinnen und Abflüsse.

Seit mehreren Jahren fliegen Spatzen vermehrt und gerne in Lamellenstorenkasten um dort ihre Nester anzulegen.

Mögliche Risiken

Durch die Spatzennester sind Schädlingsprobleme durch Parasiten, welche im Kot vorhanden sind, in bewohnten Räumen möglich. Diese können nicht nur hohe Bekämpfungskosten, sondern auch hohe Kosten durch Mietausfälle nach sich ziehen. Zudem entstehen durch die fehlenden Isolationsmaterialien Kältebrücken, welche sich in den Heizkosten widerspiegeln.

Hinzu kommt die Belästigung der Mieter durch übelriechenden Vogelkot auf Fensterbänken und Balkonen sowie das lästige, andauernde An- und Abfliegen, Zwitschern und Flügelschlagen.

Doch damit nicht genug: Vögel übertragen humanpathogene bakterielle und virale Krankheitserreger wie z.B. Salmonellose und Paratyphus, aber auch diverse Parasitenarten wie Taubenzecken, Vogelmilben und Wanzen, die in Ermangelung ihrer Wirtstiere auch Menschen befallen können.

Um dieser Gesundheitsgefahr wirkungsvoll zu begegnen, bieten sich heute professionelle Lösungen um Storenkasten vor Spatzen zu schützen.

Achtung Artenschutz

Wurde ein Nistplatz im Storenkasten entdeckt, gilt zu beachten, dass der Spatz als Kleinvogelart unter Artenschutz steht und während Mitte März - Mitte August keine Nistplätze entfernt werden dürfen. 

Die Hauptsaison, in der Spatzen ihre Nistplätze anlegen, ist von April bis Mai. 

Um dem Einnisten der Spatzen in Storenkasten entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, die Storenkasten gegen das Nisten abzusichern.

Konnte ein Nistplatz ausserhalb der Schonzeit entfernt werden, so empfiehlt es sich, eine professionelle Reinigung und Vogelkotbeseitigung mit anschliessender Desinfektion ausführen zu lassen. Es empfiehlt sich ebenso eine Inspektion auf etablierte Parasiten zu veranlassen.

Mit diesen Tipps verhindern Sie, dass Storenkasten weniger attraktiv für Spatzen wirken.

  • Keine Nahrungsquellen anbieten
  • Terrassen und Fensterbänke sauber halten

Mehr Wissenswertes über Spatzen

Das Aussehen von Spatzen (Passer domesticus) ist geprägt durch ihr dunkelgraues Gefieder mit braunen Flügeldecken und einem braunen Fleck am Hinterkopf. Der Hausspatz oder auch Haussperling ist ca. 10 cm lang und sitzt gerne in Hausnähe, z.B. auf Regenrinnen oder Holzverstrebungen und ist durch seinen unmelodischen Klang (Schilpen) zu erkennen.

Die Lebensweise von Spatzen ist dadurch charakterisiert, dass grossvolumige Nester in Baumhöhlen, Nistkästen und Hohlräumen in Storenkasten, Hauswänden und Dachstühlen angelegt werden. Das Weibchen legt pro Gelege ca. 4 Eier, je nach Umweltbedingungen sind 2-3 Brutfolgen pro Jahr möglich. Die Brutdauer beträgt 13 Tage; als Nesthocker bleiben die Jungvögel 15 Tage im Nest. Als Nahrung wird Getreide bevorzugt, aber auch Brotreste und ähnliches wird angenommen. Ein Schwarmverhalten liegt beim Hausspatz nicht vor. Der Familienverband lebt in einem relativ kleinen territorialen Bereich. Ihnen bekannte Nahrung wird ohne Scheu angenommen. Innerhalb von Gebäuden lebende Hausspatzen sind stark fixiert auf ein spezielles Nahrungsmittel und eine Wasserquelle in ganz bestimmten Bereichen.

Schaden im kommerziellen Bereich: Vor allem innerhalb von Produktions- oder Lagerstätten werden Spatzen zum Problem, wenn Produktionsgeräte und Lebensmittel oder deren Verpackung durch Kot verunreinigt werden. Der Wunsch, Spatzen vertreiben zu wollen wird verstärkt durch den Umstand, dass Spatzen bei der Nahrungssuche Lochfrass an Umverpackungen von Lebensmitteln verursachen. Auf Kabelschächten, Trägersystemen oder im Deckenisolationsmaterial werden Nester gebaut; Nestbestandteile und zum Teil Schädlinge fallen herab und werden so zu einem Hygieneproblem, so dass Problemgeplagte nach Lösungen zur Spatzen-Abwehr bzw. nach Systemen zur Vogelabwehr von Spatzen Ausschau halten.